Immobilien Preise: Wann platzt die Blase?

Seit dem Jahr 2010 haben sich die Immobilienpreise in den deutschen Städten laut Aussage der Deutschen Bundesbank verdoppelt. Auch in den meisten ländlicheren Regionen werden Wohnungen und Häuser seit Jahren immer teurer. Mittlerweile sorgen sich aber auch an den Finanzmärkten immer mehr Anleger über steigende Inflationsrisiken. Denn früher oder später könnten diese dazu führen, dass die Notenbanken die Zinsen erhöhen müssen. Dies wiederum könnte zu einem Platzen der Immobilienblase führen.

Weltweite Finanzkrise hat für fallende Leitzinsen gesorgt

Damit stellt sich die Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass sich Immobilien in den vergangenen Jahren derart stark verteuert haben. Eine entscheidende Rolle spielt hier vor allem die weltweite Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009:

Um die Wirtschaft zu stützen, wurden die Leitzinsen von den Notenbanken weltweit gesenkt. Dadurch war es für Unternehmen leichter, Kredite aufzunehmen, um damit Investitionen finanzieren zu können. Auch die Belastungen durch bereits bestehende Kredite wurden dadurch verringert.

Mittlerweile befinden sich die Leitzinsen in den USA und Europa schon seit einiger Zeit bei 0 %. Es war daher noch nie so günstig, sich zu verschulden.

„Billiges Geld“ erleichtert die Immobilienfinanzierung

Die niedrigen Leitzinsen hatten aber auch noch einen anderen Effekt: Immer mehr Privatleute entschieden sich dazu, aufgrund der günstigen Finanzierungsmöglichkeiten in Immobilien zu investieren. Dadurch hat sich die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern stark erhöht.

Dazu kam in den letzten Jahren auch noch der Trend, verstärkt in Großstädten und nicht mehr auf dem Land leben zu wollen. Das ohnehin schon knappe Angebot an Immobilien traf damit auf eine noch stärkere Nachfrage.

2024 könnte die Immobilienblase platzen

Allerdings werden die Preise für Immobilien nicht ewig weitersteigen können. So hat beispielsweise die Deutsche Bank vor kurzem eine Studie veröffentlicht, nach der die Preise ab dem Jahr 2024 fallen könnten. Verantwortlich hierfür sind vor allem die folgenden Aspekte:

  • Mittlerweile sind viele Immobilien sehr hoch bewertet, was sie für viele Investoren unattraktiver macht.
  • Langfristig sorgt die demographische Entwicklung dafür, dass in Zukunft weniger Immobilien benötigt werden.
  • Die Corona Krise hat dafür gesorgt, dass das Wohnen im „Grünen“ bei vielen Menschen wieder beliebter wird.

Es drohen steigende Zinsen

Wie bereits angesprochen, könnte es in Zukunft außerdem schwieriger werden, Immobilien zu finanzieren. Dies dürfte sich dann ebenfalls negativ auf die Nachfrage auswirken.

So gehen viele Experten davon aus, dass die Notenbanken früher oder später dazu gezwungen sein werden, die Leitzinsen zu erhöhen. Denn bereits jetzt kann man beobachten, dass die Inflation zunimmt. Dies ist auch nicht erstaunlich, da die Geldmenge in den vergangenen Jahren immer weiter ausgeweitet wurde.

Aus diesem Grund sind auch die Aktienmärkte in den vergangenen Jahren so gut gelaufen. Das Ende der Fahnenstange scheint dabei auch jetzt noch nicht erreicht zu sein.

Als Anleger von der großen Liquidität profitieren

Im Moment bieten sich daher für den Anleger lukrative Chancen an den Börsen. Überhaupt scheinen viele Aktien gerade im Vergleich zu Immobilien „unterbewertet“ zu sein.

Sehr einfach funktioniert der Handel mit Aktien und Aktienindices bei einem CFD Broker.

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