Inflation: Droht die drastische Geldentwertung?

Aktuell nimmt an den Märkten weltweit die Sorge vor einer zunehmenden Inflation zu. Verantwortlich hierfür sind zum einen die Corona Hilfspakete im Billionen Bereich. Denn dadurch wurde und wird die Geldmenge massiv ausgeweitet. Zum anderen haben sich die USA mittlerweile von ihrem Inflationsziel von 2 % pro Jahr verabschiedet: In Zukunft soll das Ganze „flexibler“ gehandhabt werden. Übersetzt heißt dies, dass man zukünftig auch Inflationsraten von 3 oder 4 % akzeptieren wird. Dadurch droht eine drastische Geldentwertung. Im Folgenden besprechen wir, wie man sich als Anleger davor schützen kann.

Welche Auswirkungen hat eine Inflation von jährlich 2 %?

Zunächst wollen wir klären, wie sich eine Inflationsrate von 2 % auf das eigene Vermögen auswirkt. Dazu nehmen wir an, dass wir über einen Geldbetrag in Höhe von 1.000 Euro verfügen. Nach zehn Jahren hat sich die Kaufkraft bereits auf nur noch 820 Euro reduziert. Nach 20 Jahren sind es sogar nur noch 672 Euro. Wie man sieht, hat daher bereits die bisherige Inflationsrate sehr negative Auswirkungen auf das eigene Vermögen.

Was passiert, wenn sich die Inflation in Zukunft auf 4 % erhöht?

Interessant ist hierbei auch Blick in die Zukunft: Wenn sich die Inflation auf 4 % steigert, so nimmt die Kaufkraft von unseren 1.000 Euro noch schneller ab. So ist unser Kapital nach zehn Jahren nur noch 675 Euro wert. Nach 20 Jahren halbiert sich unser Vermögen „Dank“ der Inflation sogar auf 456 Euro.

Inflation: Wie kann man sich davor schützen?

Diese Beispiele zeigen eindrücklich, dass Handlungsbedarf besteht. Eine Möglichkeit, um sich vor der drohenden Inflation zu schützen, besteht beispielsweise darin, in Edelmetalle wie Gold und Silber zu investieren.

Früher waren die Edelmetalle bei vielen Anlegern eher unbeliebt, da sie keine Zinsen abwerfen. Allerdings hat sich die Situation mittlerweile geändert: Denn auch auf dem „Sparbuch“ erhält man schon seit Jahren fast überhaupt keine Zinsen mehr.

Insgesamt gehen Experten davon aus, dass sich zum Beispiel der Gold Preis in den kommenden Jahren verdoppeln oder sogar vervierfachen kann.

In Kryptowährungen wie Bitcoin investieren

Um ihre Kryptowährung vor Inflation zu schützen, haben die Entwickler des Bitcoins die Menge an Crypto Coins von vornherein begrenzt: So kann es niemals mehr als 21 Millionen Bitcoin geben. Die Nachfrage nach der Krypto Währung nimmt allerdings schon seit Jahren zu. Dies führt dazu, dass der Preis des Bitcoins tendenziell immer weiter ansteigt. Auch aktuell können sich daher für den Anleger lukrative Chancen bei der Kryptowährung ergeben.

Auch Aktien können einen Schutz vor Inflation bieten

Insgesamt ist es empfehlenswert, sein Depot möglichst breit zu diversifizieren. Denn dadurch kann man nicht nur die Risiken streuen, sondern auch die Chancen erhöhen. Sehr vielversprechend können hierbei auch Investments in Aktien sein. So befinden sich fast alle großen Aktienindices auf der Welt seit Jahrzehnten in großen Aufwärtstrends. Durch die steigenden Kurse kann die Inflation ausgeglichen werden.

Um mit den genannten Assets zu handeln, kann man zum Beispiel ein Handelskonto bei einem CFD Broker eröffnen. Ausgezeichnete Anbieter findet man in unseren Bestenlisten.

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