Neue Corona-Studie aus England: Grund zur Besorgnis?

Wissenschaftler des Imperial Colleges in London haben über mehrere Monate hinweg Erwachsene auf das Covid19 Virus untersucht. Nunmehr haben sie ihre Ergebnisse veröffentlicht. Diese sind auf den ersten Blick sehr besorgniserregend. Denn es scheint, als ob die Antikörper nach einer Corona-Infektion nur für wenige Monate im Blut nachweisbar sind. Das könnte bedeuten, dass auch potentielle Impfstoffe nicht den erhofften Erfolg bringen würden. Droht uns daher eine jahrelange Corona-Krise ohne absehbares Ende?
An der Studie der Forscher haben insgesamt 350.000 Erwachsene teilgenommen. Dabei wurde das Blut der Studienteilnehmer auf Antikörper gegen das Covid19 Virus getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass im Juni 2020 rund 6 % der Studienteilnehmer Antikörper im Blut aufwiesen. Rechnet man dies auf die Gesamtbevölkerung hoch, so bedeutet dies, dass zu diesem Zeitpunkt etwa 3 Millionen Briten mit dem Virus infiziert waren. Diese Zahl ist zehnmal so hoch, wie bisher angenommen.
Außerdem hat die Studie gezeigt, dass die Zahl der Antikörper zurückgegangen ist. Wie gesagt, konnte man im Juni bei 6 % der Teilnehmer Antikörper feststellen. Im September 2020 war dies dann allerdings nur noch bei 4,4 % der getesteten Personen der Fall.
Dies ist aus zweierlei Gründen bedenklich: Zum einen kann man sich fragen, ob sich Patienten auch ein zweites Mal mit dem Coronavirus infizieren können. Zum anderen ist unklar, ob ein potentieller Covid19 Impfstoff überhaupt eine längere Immunität sicherstellen kann.
Zum Glück kann an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden – zumindest teilweise: So ist es durchaus üblich, dass die Anzahl von Antikörpern nach einer Infektion abnimmt. So merkt sich das Immunsystem, dass der Körper mit einem Virus infiziert war. Bei einer erneuten Infektion können dann neue Antikörper gebildet werden.
Allerdings gibt es leider auch eine schlechte Nachricht. So gehen viele Forscher mittlerweile davon aus, dass sich das Coronavirus in einigen Punkten vom normalen Grippe Erreger unterscheidet. So lässt die Immunität gegen das Covid 19 Virus schneller nach. Aus diesem Grund können sich Menschen daher wahrscheinlich bereits nach einem Jahr wieder erneut mit Corona infizieren.
Die Lösung wäre daher eine Impfung, die jedes Jahr aufs Neue aufgefrischt werden muss. Nach wie vor besteht Hoffnung, dass ein wirksamer Impfstoff bereits zu Beginn des nächsten Jahres zur Verfügung stehen wird.
Ganz vorne mit dabei ist hier auch ein deutsches Unternehmen: So befindet sich der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens BioNTech aktuell in der letzten Studienphase. Sollten die Ergebnisse wie erwartet ausfallen, so wird in einigen Wochen mit der Zulassung des Impfstoffs gerechnet.
Auch für den Anleger sind diese Informationen sehr wichtig. Denn die BioNTech Aktie dürfte sich auch weiterhin sehr positiv entwickeln. So kann man sich vorstellen, wie viele Impfdosen hergestellt werden müssen, um die Bevölkerung zu impfen.
Dies gilt umso mehr, wenn die Impfung aufgrund der Besonderheit des Coronavirus jedes Jahr wiederholt werden muss. Um mit den Aktien von BioNTech zu handeln, bietet es sich an, ein Handelskonto bei einem CFD Broker zu eröffnen.
Dafür genügen bei den meisten Anbietern schon 100 oder 200 Euro.

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