Spekulationsblase an den Aktienmärkten?

Im Moment vergeht kaum ein Tag, an dem an den Aktienmärkten nicht ein neuer Höchststand verkündet wird. So stand zum Beispiel der Dow Jones Index gestern zum ersten Mal in seiner Geschichte bei über 35.500 Punkten. Das ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass der Index im März 2020 noch bei 18.086 Punkten notierte. Damit hat sich der Dow Jones Index binnen kurzer Zeit fast verdoppelt. Aus diesem Grund stellen sich viele Anleger die Frage, ob im Moment eine Spekulationsblase an den Aktienmärkten entsteht.

Woran erkennt man Spekulationsblasen an den Aktienmärkten?

An den Finanzmärkten kann man immer wieder Spekulationsblasen beobachten. Ein gutes Beispiel ist die Dotcom Blase in den 1990er Jahren: Das Internet hatte sich zu dieser Zeit immer weiter verbreitet.

Aus diesem Grund wurden auch mehr und mehr Unternehmen gegründet, die in der Technologie Branche tätig waren. Es kam dabei zu einem regelrechten „Run“ auf Startup Unternehmen.

Die Dotcom Blase in den 1990er Jahren

Sehr viele Unternehmen wurden während dieser Zeit an die Börse gebracht. Die Nachfrage war dabei regelmäßig größer als das Angebot. Dies führte dazu, dass die Kurse nur eine Richtung kannten: Nämlich steil nach oben.

Viele Privatanleger begannen zu dieser Zeit, in Aktien zu investieren. Es herrschte eine regelrechte Euphorie an den Märkten. Jeder wollte unbedingt von den Kursanstiegen profitieren.

Negative Nachrichten wurden aus diesem Grund überwiegend ausgeblendet. So gab es zum Beispiel Analysten, die darauf hinwiesen, dass viele der neuen Unternehmen gar kein Geld verdienten.

Das Platzen der Spekulationsblase

Wie gesagt, stiegen die Kurse an den Aktienmärkten immer weiter an. Viele Anleger konnten sich dabei gar nicht mehr vorstellen, dass die Notierungen auch fallen konnten.

Dann kam es allerdings zum großen Knall Anfang 2000. Denn zu diesem Zeitpunkt platzte die Spekulationsblase an den Aktienmärkten. Die Folge war ein Börsencrash.

Wie kann man als Anleger von einer Spekulationsblase profitieren?

Spekulationsblasen können für einen Anleger sehr lukrativ sein. Denn die Kurse steigen während einer Blase über einen längeren Zeitraum stark an. Das Gleiche kann man auch aktuell an den Aktienmärkten beobachten. Das gilt nicht nur beim Dow Jones Index: Noch stärker steigt zum Beispiel der Technologie Index Nasdaq. In Deutschland kann auch der DAX neue Höchststände vermelden.

Viele Analysten gehen davon aus, dass die aktuelle Spekulationsblase noch weiter wachsen wird. Verantwortlich sind vor allem die niedrigen Zinsen und die milliardenschweren Corona Hilfspakete. Denn ein großer Teil der Liquidität fließt an die Aktienmärkte.

Auch das Ende einer Spekulationsblase kann sehr lukrativ sein

Sobald eine Spekulationsblase platzt, bietet dies ebenfalls interessante Möglichkeiten für den Anleger. Das gilt jedenfalls dann, wenn man auch von fallenden Märkten profitieren kann.

Dazu bietet es sich beispielsweise an, ein Handelskonto bei einem CFD Broker zu eröffnen. Denn bei diesen hat man nicht nur die Möglichkeit, Long Positionen zu handeln, sondern auch Short. Das gilt ebenfalls, wenn man mit Aktien CFD handelt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass einem der Broker einen Hebel zur Verfügung stellt.

Sehr gute Anbieter findet man in unseren aktuellen Broker Vergleich.

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