US-Wahl 2020: Folgen für den Anleger

Die US-amerikanische Präsidentschaftswahl 2020 rückt näher: So wird sich am 3. November entscheiden, ob Donald Trump im Amt bleibt oder ob er durch seinen Herausforderer Joe Biden abgelöst wird. Viele Anleger und Trader fragen sich daher im Moment zu Recht, wie sie sich in Bezug auf die Wahlen verhalten und positionieren sollten.
Im Folgenden besprechen wir daher verschiedene Szenarien. So sieht es im Moment danach aus, als ob Donald Trump eine Niederlage erleiden wird. Meinungsforscher sehen seinen Konkurrenten im Moment mit rund 10 Prozentpunkten in Führung. Allerdings weiß man spätestens seit der letzten Wahl im Jahr 2016, dass solche Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind.
Diese Unsicherheit ist aktuell auch an den Märkten spürbar: So versuchen die US-amerikanische Regierung und die Notenbank Fed schon seit einigen Monaten, die Aktienmärkte möglichst hochzuhalten. Allerdings zeigt sich gerade in den letzten Tagen, dass bei den US-amerikanischen Indices Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 kein wirklicher Aufwärtsdruck mehr aufkommen will.
Erklären kann man dies vor allem durch die Tatsache, dass gerade große Investoren wie Fonds sich aktuell zurückhalten und erst einmal abwarten, wie die Wahl ausgeht. Ob Trump oder Biden dabei gewinnen wird, scheint den Märkten mittlerweile relativ gleichgültig zu sein.
So konnte die Wall Street in den vergangenen 4 Jahren massiv von der Politik von Donald Trump profitieren. So hat er zum Beispiel die Unternehmenssteuern gesenkt und auch für mehr Deregulierung gesorgt. Damit scheint der Präsident allerdings sein Pulver verschossen zu haben. Denn weitere Steuersenkungen sind auch bei ihm nicht zu erwarten.
Für die Märkte ist es aktuell wichtiger, dass die Regierung die kriselnde Wirtschaft auch weiterhin mit billionenschweren Hilfspaketen unterstützt. Die Demokraten dürften in dieser Hinsicht noch „spendabler“ sein, als die Republikaner. Aus diesem Grund würde daher auch ein Präsident Joe Biden von den Anlegern begrüßt werden. Dies gilt umso mehr, als dass er aller Voraussicht nach berechenbarer und vernünftiger agieren würde als Donald Trump.
Überhaupt gibt es nichts, was die Anleger so sehr „hassen“, wie Unsicherheit. Am besten wäre es daher für die Märkte, wenn bereits am Wahltag ein klarer Sieger feststehen würde. In diesem Fall ist mit einer Fortsetzung der Kursrallye an den Aktienmärkten zu rechnen.
Sollte hingegen Donald Trump knapp verlieren, seine Niederlage aber nicht anerkennen, so droht eine große Unsicherheit. Dies dürfte sich auch an den Märkten niederschlagen, da in einer solchen Situation nur wenige Anleger bereit sein werden, in Aktien zu investieren. Vielmehr dürfte in einem solchen Fall der Goldpreis steigen. Denn traditionell gilt das Edelmetall als Krisenwährung.
Wie man sieht, werden daher die nächsten Wochen sehr interessant werden. Wie gesagt, kann es bei einem klaren Wahlausgang durchaus zu einer Fortsetzung der Aktienrallye kommen. In diesem Fall dürften auch vor allem wieder die Tech-Werte gut laufen, weswegen sich das Trading mit der Nasdaq anbietet.
Um mit Aktienindices wie der Nasdaq und Edelmetallen wie Gold zu handeln, bietet es sich an, ein Handelskonto bei einem CFD Broker zu eröffnen. Um einen guten Anbieter zu finden, empfehlen wir unseren Broker Vergleich.

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